
In dem eh schon wunderschön oasigem und warentechnisch 1a aufgestelltem Kjosk liegen jetzt zur Abrundung des Angebots frische HATE#8 Hefte (siehe Bild).
Der Kjosk ist in der Oranienstraße 1. Dort wurde ein alter Omnibus ziemlich elegant in die Binsen geparkt und aus ihm kommt frisches Bier, lecker Wurst, manchmal auch frischer Kuchen und eine Zeitungs- und Magazinauswahl, die ein sofortige Arbeitslosigkeit wünschenswert erscheinen lässt.
Kurzum: Kjosk ist super. Kjosk, jetzt auch mit HATE.
Paul Linke-Ufer, Berlin-Kreuzberg
Wären es doch bloß nur die Touristen gegen die die Heimat zu verteidigen ist, wenn diese in Horden ins beschauliche Kreuzberg einfallen. Aber auch in anderen Belangen muss Flagge gezeigt werden. Schließlich weiß man seit Fukushima (sic), dass Atomkraft nicht die Lösung für Energieengpässe und das Problem der qualmenden Schlote sein kann. Und so formieren sich Land auf, Land ab die neuen „Wutbürger“ und kämpfen mit falschen Mitteln für richtige Dinge. Dass die Wutbürger einträchtig mit den Staatsbürgern in ein und demselben Garten zu grillen pflegen, muss hier nicht gesagt werden. Wer während einer Sitzblockade die Nationalhymne singt, enttarnt sich von selbst. Schon wird der Ökologie-Komplex zur nationalen Aufwertungskampagne und Umweltschutz zu Heimatschutz.
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Nicht böse sein! from Wolfgang Reinke on Vimeo.
Dokus über Kreuzberg und Berliner, die irgendwie unten angekommen sind, gibt es derzeit wie Sand am Meer. Nicht so richtig oft gibt es allerdings solche Filme, die wirklich gut sind, die es sich anzuschauen lohnt. In Berlin wird heute Abend im Kreuzberger Roderich, dem ehemaligen Filmkunst aus Friedrichshain, Wolfgang Reinkes Nicht Böse Sein gezeigt.
Unter anderem empfiehlt Dietrich Kuhlbrodt den Film:
“… und man kann den drei Männern nicht böse sein, die in der kleinen Wohnung in Kreuzberg wohnen, Alki der eine, Drogi der andere, Knasti der Dritte. – Schon falsch, diese Vokabeln zu gebrauchen. Das wäre der Blick von außen: die Distanz, die jede TV-Redaktion fordert. Das ganz Besondere, Sympathische und Menschliche ist aber an diesem Film, dass das Team sich gegen das kalte Schema stellt, das Lager wechselt und solidarisch mit Andi, Dieter und Wolfgang ist. Read the rest of this entry »
“Solange die Grünen im Bund in der Opposition sind, können sie den klassischen Politikbetrieb und den Protest dagegen verbinden – und auf diese Weise sowohl vom Parteienstaat als auch vom Zorn auf diesen Staat profitieren. Man nimmt es ihnen auch nicht übel, wenn sie auf der Straße Politik machen, weil der Protest dort zu einer bürgerlichen Aktionsform geworden ist. Das wird so lange funktionieren, bis die Grünen wieder regieren. Wenn die Altparteien ein Rezept für die Zerkleinerung der Grünen suchen: Es heißt nicht agitieren, sondern koalieren.”
schreibt Heribert Prantl im Zentralorgan der bürgerlichen Mitte, der Süddeutschen Zeitung. Read the rest of this entry »

Im September findet in Berlin erneut das Ladyfest statt. Damit die diesjährige Veranstaltung auch wieder vielfältig und abwechslungsreich wird, sucht das Ladyfest jetzt nach ordentlicher Verstärkung.
Also, Berliner Frauen mit euren unterschiedlichsten Interessen und Begabungen, entweder ihr geht nächste Woche, am 17. Juni um 21h zur Ladyfest Lounge ins Tante Horst in der Kreuzberger Oranienstraße oder ihr meldet euch per Email bei Euren jeweiligen Ansprechpartnerinnen. Hier ist der offizielle Aufruf: Read the rest of this entry »

Aus allen Ämtern kamen sie zusammen, sammelten sich, marschierten rein und wie sich das für deutsche Beamten gehört, machten sie ihre Arbeit gründlich und den Raum 18 dicht. Das ist doppelt schade, denn dort fanden immer gute Partys statt; vor allem aber wollten diesen Samstag die Sameheads dort feiern. Doch vom Bürokratieterror lässt sich das Mode- und Partykollektiv nicht schrecken und daher wurde Toe Poke einfach ins St. Georg nach Kreuzberg verlegt. Read the rest of this entry »
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