Fotos aus Kreuzberg II

5000 Menschen haben am Samstag in Kreuzberg für ein Bleiberecht nach §23 demonstriert. Die Polizei hat umsichtig auf Gefahren durch nicht gezeigte Ausweise reagiert, die Bäume am O-Platz von Besetzern befreit und Monika Herrmann ist leider immer noch im Amt. Bilder aus Kreuzberg von HD:


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Fotos aus Kreuzberg

Anne Lüth hat Fotos von den Aktivitäten rund um die von Flüchtlingen besetzte Schule gemacht, die noch immer von Polizei und Grünen terrorisiert wird.

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Mustang Wanted – Klettern, Selfie, Hitlergruß

Mustang Wanted ist ein Ukrainer, der gerne hohe Gebäude hochklettert und dann wagemutige Selfies in schwindelnder Höhe macht. Letzte Woche war er offensichtlich in Berlin, wie das unzählige Male bei Facebook gesharte Bild auf dem Molekulartypen beweist. Aber Mustang Wanted kann nicht nur gut kraxeln, er hat offensichtlich auch kein Problem damit, wenn seine Freunde fürs Foto abheilen: Read the rest of this entry »

Anti-Schirrmacher-Momente


Bild: radiolounge

Heute, da sich alle an ihre Schirrmacher-Momente erinnern, frage ich mich, wie denn meine Schirrmacher-Momente aussahen. Hatte ich überhaupt welche? Im Regal liegen jedenfalls haufenweise Schirrmacher-Texte, ausgerissen, kopiert und aufgehoben, um sie einmal zu lesen. Selten bin ich dazu, häufig nicht über die ersten drei Absätze hinausgekommen.
Habe ich also diese Schirrmacher-Momente verpasst? Habe ich die FAZ, die zu lesen zum guten Ton gehört, weil die Zeitungsbesessenheit eines Rainald Goetz es vorschreibt, zu unaufmerksam gelesen? Fehlt mir die nötige intellektuelle Selbstdisziplin, mit der allein man es schafft, Themensetzungen und Argumentationen, die man selbst für irrelevant oder abwegig hält, auszuhalten, um im Weltdeutungskampf beweglich zu bleiben, und nicht zu verblöden?
Schirrmacher stand immer übergroß da: im Feuilleton der FAZ spätestens seit der intellektuellen Abwicklung der Wende sogar ganz vorn, Totalitarismus-Debatte relaunched, eine „Studie über den autoritären Charakter“, diesmal über DDR-Intellektuelle; ganz schnell an der technikskeptischen Front als es gegen all die Gerätschaften ging, die den Alltag kolonisieren, Payback, „Mein Kopf kommt nicht mehr mit“; oder ganz nah als, „Ich beginne zu glauben, dass die Linke recht hat“, die Krise kritisch wurde. Immer auf der Höhe der Zeit, wie es nun heißt, mischte Schirrmacher mit. Warum nur wurden keine Schirrmachermomente draus?
Das Gute und Schöne an Schirrmacher war ja vor allem, dass er immer die Instanz abgab, nach der man sich eben nicht zu richten hatte. Man glaubte, zu wissen, wo der Gegner steht. Das umgekehrte Fandom war fundamental wichtig zur Selbstvergewisserung. Man traf sich, wo er nicht stand.
Es gibt tatsächlich wenige, deren Texte so viele Gegen-Texte hervorbrachten: Urspaßige wie im Merkur, der Schirrmachers Rechtschreibfehler zählte. Brutalphilologische wie von Rembert Hüser, der die Legende von „Schi“ aufdröselte. Die manischen Einlassungen Rainald Goetz’ sind Legion.
Diese Texte las ich und hob sie auf. Nicht nur, weil hier Schirrmachers absolute Debattenhoheit groteske Schatten warf, oder weil es so aufregend anzuschauen war, wie die Leute sich abrackerten, um auf der richtigen, eben nicht auf Schirrmachers Seite zum Stehen zu kommen. Es waren Anti-Schirrmacher-Momente, die das Feuilleton-Lesen zum notwendigen Standpunkttraining machten. Aber wer kann jetzt noch Bezugspunkte setzen? Nach wessen Position kann man nun fragen, um die Antwort für seine eigene zu finden? Was schreibt Schirrmacher zu diesem, wie positioniert sich sein Feuilleton zu jenem? Die Frage wird unbeantwortet bleiben. Diese Anti-Schirrmacher-Momente werde ich vermissen.

Heroines of Sound Festival Berlin (11./12. Juni)

Die Berliner Gesellschaft für Neue Musik lädt am Mittwoch und Donnerstag zum Heroines of Sound Festival in die Kantine der Berghains. Das genreübergreifende Festival präsentiert Konzerte, Performances und Diskussionsverstaltungen. An zwei Tagen wird der Blick auf Pionierinnen der elektronischen Musik geworfen und gezeigt wie aktuell Künstlerinnen elektronische Klangumformung in Pop- und E-Musik weiterdenken und performativ ausdeuten. In den Konzerte wird ein Bogen geschlagen von der elektronischer Musik aus den 1950er bis 1970er Jahren mit Komponistinnen wie Laurie Spiegel und Else Maria Pade (listening) über Kammermusik mit Zuspiel (Iris ter Schiphorst), bis hinzu aktuellen Live-Elektronik-Performances (Femmes Savantes, Heidrun Schramm oder Julia Mihály) und cluborientierter Mehrkanal-Computermusik von Electric Indigo. Read the rest of this entry »

Haha, Vergewaltigungswitze! Voll lustig! Steel Panther bei Spiegel Online im Gespräch mit Anne Backhaus

Eine ironische Hairmetalband an sich ist schon einfach nur endlame, eine ironische Hairmetalband, die in einem Interview auf Spiegel Online Vergewaltigungswitze macht, ohne dass die Interviewerin Anne Backhaus das ganze abbricht oder wenigstens kritisch nachfragt, gehört mal flächendeckend mit Ordnungsschellen versorgt:

Manchmal sagen Girls zu uns zum Beispiel: “Hey, ich würde das oder das gerne mal beim Sex ausprobieren.” Wenn wir das dann aber mit ihnen machen, merken sie plötzlich, dass es ihnen gar nicht gefällt. Aber wir hören dann nicht auf. So lernen sie.

War ja nur Spaß, wa?

MY BARBIE IS MORE FEMINIST THAN YOURS!

Vor etwa einer Woche erschien in der Wochenzeitung FREITAG eine Titelgeschichte, verfasst von einer Mirna Funk, die im hier unten zitierten Text zu Recht als gehässig bezeichnet wird.

Eigentlich wäre das nicht weiter erwähnenswert, denn solche Texte erscheinen seit 10, 20, 30 Jahren immer wieder: junge Frauen, die sich selber als wahnsinnig emanzipiert und ach-so-sexy-und-cool empfinden, schreiben gegen den vermeintlich lustfeindlichen Feminismus an. Aus einer ästhetischen Kritik wird Inhaltliches geschlussfolgert, man selbst und noch ein paar andere – in Mirna Funks Fall die Frauen in der DDR – halten als Beispiel her und fertig erscheint der erbrachte Beweis der gelungenen Emanzipation. Sollen die anderen doch mal aufhören zu jammern.

Leider hat der Artikel – zumindest in unseren Teilen des Internets – so große Runden gedreht, dass wir ihn nicht länger ignorieren wollen.

Die von den beiden MISSY MAGAZINE-Redakteurinnen Katrin Gottschalk und Margarita Tsomou verfasste und im Kommentarteil des FREITAG veröffentlichte Kritik hingegen, kann, wenn es nach uns geht, gerne noch viel größere Runden drehen, denn was die beiden schreiben, trifft so nicht nur als Antwort auf Mirna Funk zu.

Zitat aus: “Gegen das laute Schweigen. Mirna Funks Thesen in „Die Barbie-Feministinnen“ stehen auf wackeligen Beinen: Weder sind alle Ostfrauen emanzipiert, noch können sich alle Frauen einen Porsche leisten”

“Der rhetorischer Trick, den Funk als roten Faden in ihrem Text nutzt, funktioniert also nicht: das ostdeutsche feministische Erbe kann nicht als argumentativer Deckmantel dienen, um weitläufige Entsolidarisierung gegenüber jeder von uns zu betreiben, die kollektiv und politisch in diesem Land den Mund für den Feminismus aufmacht. Er dient vor allem dazu, ein neoliberales Projekt zu fördern, das Feminismus zu einem individualisierten Aufstiegsprojekt für ein paar gebildete weibliche Einzelexemplare erklärt.
So seien diejenigen unter uns, die Gleichberechtigung thematisieren, einfach nicht so weit emanzipiert, wie Mirna Funk und seien daran entsprechend selbst Schuld: „Sie stehen sich selbst im Weg“, wenn sie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf fordern. Die Aufschrei-Bewegung ist „Geplänkel“ und ein Zeichen der Schwäche, denn das Problem seien nicht die sexistischen Chefs, sondern die Frauen, die sich nicht als Subjekte wahrnehmen. Funk nimmt sich als Subjekt wahr und für sie ist das gar nicht mehr Sexismus, also eine gesellschaftliche Struktur, sondern ein individuelles Wahrnehmungsproblem von westdeutschen Frauen.

Dabei, und das wurde schon vor einem Jahr diskutiert, ist Sexismus eben mehr als eine anzügliche Bemerkung zwischen einem männlichen Chef und einer weiblichen Angestellten. Sexismus betrifft potentiell nicht nur weiße, junge, heterosexuelle Frauen, sondern vermischt sich auch mit Transphobie, Homophobie, Klassismus und Rassismus. Indem Funk diesen Umstand ausblendet, verhandelt sie soziale Probleme wie Unterdrückungsmechanismen auf Küchenpsychologie-Niveau nach dem Motto „befreie dich selbst, dann ist auch die Unterdrückung kein gesellschaftliches Problem mehr“.

Mirna Funk hat, wie sie selbst schreibt, also mehr Angst vor Frauen wie uns, die wir aufschreien, als vor dem Chef, der ihr auf den Arsch schaut. Für sie vertiefen wir die Ungleichheit, weil wir sie überhaupt thematisieren, anstatt ihr lässig mit einem langen Schweigen zu begegnen – so die Wunderwaffe der Emanzipation von Funk. “

(Anmerkung am Rande: Klar, man muss Mirna Funk nicht dafür kritisieren, dass sie über Beauty bloggt und Porsche fährt, wie es die beiden in ihrer Entgegnung machen, und man hätte die zunehmende Neoliberalisierung des Feminismus noch stärker betonen können, aber wer will denn immer meckern…)

Ende der Dialektik: Der Westen blickt auf den Euromaidan

Von Oleksiy Radynski

Dies ist kein weiterer Text darüber wie die Nationalisten die ukrainische Revolution diskreditieren. Wie viele Andere kann ich beim besten Willen einen solchen Text nicht schreiben während Ukrainische Bürger durch die Hand der Miliz oder ihrer Handlanger getötet werden. Und wie viele Andere habe ich Probleme damit, dass Berichte über die nicht-prodemokratische Fraktion auf dem Maidan von westlichen Medien genau zu jenem Zeitpunkt allgegenwärtig wurden als der politische Terror seitens der ukrainischen Machthaber einen Höhepunkt erreichte. Wie konnte es dazu kommen, dass ein Problem, das man bereits seit den ersten Tagen des Euromaidan diskutierte, auf dem Radar westlicher Medien erschien als Putin und Janukowitsch es am dringendsten benötigten?

„Against Political Terror“. Kamera & Schnitt: Oleksiy Radynski (Kiew, 19.–22. Januar 2014)

Es ist zu spät, die Nationalisten dafür zu beschuldigen, den aufständischen Ungehorsam der Bevölkerung in ein Szenario zu verwandeln, dass der ukrainischen Macht in die Hände spielt; oder die Regierung dafür anzuklagen, dass sie die Nationalisten, die sie selbst heraangezüchtet hat, bequem ausnutzt.
Stattdessen ist es höchste Zeit, sich mit der westlichen Wahrnehmung der Konfrontation zu beschäftigen. Denn seit langem dominiert in den westlichen Medien ein schwarz-weiß-Bild der Welt, die außerhalb der Grenzen der Europäischen Union liegt; was einer Verachtung aller gleichkommt, die die gegenwärtige Situation in der Ukraine irgendwie betrifft. Das heißt im Grunde genommen jeder Bewohnerin Europas.
Vor ein paar Monaten sagten wir, dass auf dem Euromaidan nicht alles so rosig ist wie westliche Medien es sahen: dass nämlich mit der Frustration unter den Demonstrierenden auch die Hegemonie der Nationalisten zunähme. Sodann wurden wir als Konterrevolutionäre beschimpft oder gleich als Handlanger Putins bezichtigt. Die Beschädigung des allzuschönen Bildes der ukrainischen Revolution wie es westliche Partner und potenzielle Sponsoren hegten käme schließlich einem Spaltungsversuch der Identität und Einheit der Opposition gleich, hieß es. Wir müssten erst gemeinsam siegen, dann könnten wir uns auseinandersetzen.

„Why Violence?“. Kamera: Tomáš Rafa/ Schnitt: Oleksiy Radynski (Kiew, 24.–26. Januar 2014)

Im Laufe der Militarisierung des Majdans und seinem augenscheinlichen Drift in Richtung des Rechten Sektors zeigte sich, dass wir die Probleme nicht lange unter den Teppich werden kehren können; und dass nicht zwangsläufig derjenige ein Agent Putins ist, der eine unverhältnismäßige Präsenz der extremen Rechten auf dem Majdan erkennt, wie es die westlichen Medien tun. Ich sage „unverhältnismäßig“, denn die mediale Sichtbarkeit der rechten Kämpfer spiegelte nicht im Geringsten ihre tatsächliche Anzahl unter den Protestierenden wieder, die tatsächlich sehr marginal ist. Doch wer unter den Vertretern der „demokratischen Medien“ sollte sich darum scheren? Schließlich teilt sich die Welt östlich der EU-Grenze in „weiß“ – die demokratischen Aktivisten – und „schwarz“ – die autoritären Wilden an der Macht. Doch sobald die Situation etwas unübersichtlicher wird, greifen die unterkomplexen Muster und vertauschen sich ganz einfach die Rollen. Die „weißen“ werden zu den „schwarzen“, und nur die „braunen“ ändern die Farbe nicht.

„Who Are the Occupiers?“ Kamera: Ołeksandr Bojko, Maksim Sawczenko/ Schnitt: Oleksiy Radynski (Kiew, 10.–11. Februar 2014)

Die Hauptströmung der westlichen Rezeption der ukrainischen Proteste lässt sich in zwei Sätzen zusammenfassen. Dezember 2013: Ach, diese Ukrainer! Echte Europäer, so mutig und freidlich kämpfen sie für das Gute und gegen das Böse! Januar 2014: Oh, vielleicht haben wir uns wohl vertan, die haben doch Schlagstöcke, Bilder von Bandera und brennende Reifen, wir müssen nun schnell Putin verzeihen, dann rettet er uns vor diesem ukrainischen Mob.
Um den real existierenden Medienagenten des Kreml nicht zu widersprechen, werde ich ihre Bedeutung für das Entstehen dieser Art der Darstellung jetzt nicht erörtern (sie wurde im Übrigen en detail beschrieben). Der Grund dieser Rezeption ist die merkwürdige europäische Unfähigkeit, Sachverhalte wahrzunehmen, die nicht in unterkomplexen Kategorien wie „schwarz“ und „weiß“ zu fassen sind. Ich verstehe wirklich nicht, was mit Europa, der Heimat des dialektischen Denkens, los ist. Warum führt jeder noch so kleine Versuch, eine komplexe politische Lage darzustellen in den Gegensatz plus oder minus, weiß oder schwarz. Kommt das nicht möglicherweise von der Überzeugung, dass es allein im Westen alles sehr komplex ist, weil allein dort die rationale pluralistische liberale Demokratie herrscht – während im Osten augenscheinlich alles einfach, schwarz und weiß ist, weil man dort zu wenig liberal und demokratisch ist?

Oleksiy Radynski ist Redakteur der ukrainischen Ausgabe der polnischen Zeitschrift Krytyka Polityczna (Politische Kritik), auf deren Seite eine längere Version des Textes erschien. Er lebt als Autor und Filmemacher in Kiew.

Übersetzung aus dem Polnischen von Philipp Goll

Die Leiden des Gerhard Schröder…

Gerhard Schröder ist richtig arm dran. Aber nicht etwa, weil er während seiner Regierungszeit konsequent die letzten verbliebenen sozialdemokratischen Ideale verraten hat und es jetzt an ihm nagt. Nein, es geht nicht um Reue. Es geht im Fall des Ex-Bundeskanzlers um diversen Problemen, mit denen er zu kämpfen hat und über die, dem Stern sei Dank, endlich auch eine breite Öffentlichkeit informiert wird: das traurige Leben nach der Macht.

Neben falschen Freunden, und fehlenden richtigen Aufgaben hat Gerhard Schröder ein riesengroßes Problem: Doris Schröder-Köpf geht ihre eigenen Wege. Wir sind extrem froh, dass der Stern seiner Aufgabe als Hochqualitätsinvestigativblatt nachgekommen ist und zeigt in welcher miesen Lage unser Ex-Bundeskanzler momentan ist; wir hoffen inständig, dass Frau Schröder-Köpf bald wieder zur Besinnung kommt und ihrem Mann den Rücken frei hält, wie sich das für eine Exkanzlergattin gehört!

keine richtigen Aufgaben

Warum nicht mal als Afro-Tucke verkleiden?

Karneval, Fasching, Fassnacht. Jedes Jahr im Februar vergisst der gemeine Deutsche Alltag, Resthirn und zivilisatorische Mindeststandards, zieht sich ein einfallsloses Kostüm an und nimmt in weiten Teilen der Republik am großen Selbstinfantilisierungsfestival teil. Mit Hilfe von Alkohol traut man sich zu grabschen, bützen und klatscht die stumpfen Hymnen zwiebelbärtiger oder nickelbebrillter (Könner tragen beides), älterer Männer mit. Der Humorgipfel ist erreicht, wenn die biedere Zahnärztin sich als Türkin oder ein Mann sich als Frau verkleidet; mit nasaler Stimme Schwule imitieren geht natürlich auch immer. Um für solche Highlights gerüstet zu sein, darf ein passendes Kostüm nicht fehlen. Und während es an Halloween in den USA teilweise großartige Verkleidungen zu sehen gibt, bestimmen in Deutschland die immer gleichen Clowns, Cowboys und Ärzte das Bild. Weil so ein Kostüm keine allzu lange Halbwertzeit hat, gibt es in der “Outletcity Metzingen” nicht nur Schnäppchen und einen fiesen Dialekt, sondern auch den Karneval Megastore. Und was man dort kaufen kann, ist noch schlimmer als man es sich in den fiesesten Träumen ausmalt, denn unter all den hochklassigen Verkleidungsstücken ist eine Perücke namens Afro-Jamie der heimliche Star:

Und als wäre es nicht schon witzisch genug sich als Schwarzer zu verkleiden, ist Jamie auch noch eine “Tucke”. Und weil Tucken keine echten Männer sind, parken sie natürlich im Schatten:

Lieferumfang: 1 “Afro Tucke Jamie”-Kurzhaar-Perücke in braun für die gepflegte nigerianische Kurzhaar-Lockenpracht!

Unser Afro-Jamie bewegt sich rein schwimmtechnisch gesehen noch ganz schön in der Nähe der Uferpromenade des anderen Ufers. Wer einen eher tuckigeren, afroamerikanischen Glanzauftritt bevorzugt, sollte jetzt dringend zuschlagen

Die tuckigsten Afros überhaupt!

Nur für Schattenparker!

Oder halt einfach die Standard-Dschungelbewohner Perücke. Denn wie jeder weiß, wohnen schwarze Menschen hauptsächlich im Dschungel und schauen dümmlich-naiv während sie mit dem Knochen winken.

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