Strassenschlacht!

Dirty Girls

In seinem Senior Year an einer Highschool in Los Angeles porträtierte der Filmemacher Michael Lucid 1996 die Schwestern Amber und Harper, die sich als Riot Grrls begriffen und bereits mit 13 Jahren über einen enormen Reflektionsgrad und beeindruckende Erkenntnisse über die Verhältnisse verfügten. Von der hegemonialen Idiotie, den Jocks und Cheerleadern ließen sich die beiden und ihre Crew weder beeindrucken noch einschüchtern und wer eine Ausgabe ihres Zines findet, möge die bitte ganz zackig einscannen und irgendwo hochladen. Übrigens machen Amber und Harper auch 17 Jahre später immer noch einen ziemlich korrekten Eindruck.
Hier der komplette Film: Read the rest of this entry »

After Hours

Steffen Köhn schreibt nicht nur regelmäßig für HATE, er ist auch Filmemacher. Im Rahmen der Ausstellung Kultur: Stadt in der Akademie der Künste wird sein Kurzfilm After Hours gezeigt. In der menschenleeren Panorama Bar erkunden Pferd, Reh, Waschbär und Fuchs den Ort wochenendlichen Feierns und eignen sich die natürliche menschliche Partyumgebung an.

Die Vernissage ist morgen (14.3.) ab 19 Uhr; am Samstag (16.3.) findet um 20 Uhr ein Kinoscreening im Rahmen der langen Nacht der Museen statt.

Death to all Arabs

Beitar Jerusalem ist der einzige israelische Fussballclub, der noch nie einen arabischen, palästinensischen oder schwarzen Spieler im Kader hatte. Die dominierende Fangruppe La Familia hat neben dem Support der Manschaft vor allem ein Ziel: Beitar pure forever. Und wenn dann doch mal muslimische Spieler verpflichtet werden sollen, wird aus Protest eben einfach das Vereinsheim angezündet. Der amerikanische ESPN-Reporter und Sportjournalist Jeremy Schaap hat sich für E:60 im Umfeld des Clubs umgeschaut und sich mit Fans, dem Chef der Ultras, dem Präsidenten usw. unterhalten. Read the rest of this entry »

Die Grünen wegbassen!

Die bundesdeutsche Heimatschutzpartei Die Grünen gilt aus nicht nachvollziehbaren Gründen in sich links begreifenden Kreisen noch immer als wählbar. Selbst Menschen denen man funktionierende Denkprozesse zutraut, outen sich nach drei Bier als potentielle Wähler. Von wegen kleinstes Übel; irgendwie der Nobrainer unter den Wahlentscheidungen (die im Vernunftsfall freilich mit dem Zerreissen des Wahlzettels oder der Demontage des Wahlautomaten endet), denn ein bisschen Umweltschutz ist ja nicht verkehrt, außerdem sind die voll unkonventionell mit ihrer Doppelspitze und was dem Zahnarzt die FDP, ist der bauchlinken Lohas-Familie und dem “alternativen” Denkfeind eben die grüne Partei (“Vor allem auf kommunaler Ebene machen die gute Sachen…” oder “Ohne Franz Schulz gäbe es gar kein Berghain! Der hat das nämlich erfunden!”). Dabei sind es vor allem die Führungskräfte, die immer wieder aufs Neue beweisen, dass Die Grünen sicher keine wählbare Partei sind. Und man muss gar nicht mal allzuweit zurück in die Vergangenheit schweifen und sich an die Ausfälle des Antisemiten und Saddam-Freunds Ströbele erinnern, denn in den letzten Tagen haben die obersten Heimatschützer mal wieder gezeigt wes Geistes Kind sie sind. Claudia Roth kumpelt mit dem Massenmörder Ali-Reza Sheikh Attar rum, Fritz Kuhn beweist wie sehr ihm die städtische Kultur am Herzen liegt (soviel zur kommunalen Eben) und der unsägliche Winfried Kretschmann entblödet sich in der gestrigen FAS nicht, seine “linksradikalen Verirrungsphase” mit den Zeugen Jehovas zu vergleichen.

Daher fordern wir mit aller Agitationskraft dazu auf jungen (und alten), noch nicht komplett verblendeten Menschen die Augen zu öffnen, omnipräsenten Ranwanzversuche jung gebliebener Kader mit Szeneanbindung zu widerstehen und mit Grünen-Ständen das gleich zu tun wie mit BüSo-Pappplakaten!

Hallo Modebloggerprekariat!

Im Jahr 2012 entscheidet sich dann auch die eher trutschig daherkommende Plattform mode.net (laut Selbstauskunft “DAS Netz-Magazin für Mode & Style”) irgendwas mit Bloggen zu machen. Und wo sucht bzw. findet man jemanden, der “avantgardistische Outfits” trägst, eine Leidenschaft für die Erstellung guten contents und Bock hat sich nach allen Regeln der Kunst ausbeuten zu lassen? An der UDK!

Für 400 € monatlich erwarten wir circa 50 Texte à 300 Wörter.

Das sind ungefähr 2000 Zeichen pro Text, macht pro Monat 100.000 Zeichen. Wenn man nun von 20 Arbeitstagen pro Monat ausgeht, sind das 5000 Zeichen pro Tag (ein klassischer Nebenjob also), die mit fürstlichen 400 Euro (Soviel bekommt der durchschnittliche Mode- und Styleblogger wahrscheinlich für die Berichterstattung zur Insgesichtschmierung von Creme XY mit der neuen Superpflegeformel) belohnt werden. Die Dreistigkeit kennt keine Grenzen…

Als der Reagan kam…

Schöne Bilder und magische Youtube-Kommentare:

Mathilde Newton vor 4 Monaten
Schade, dass damals nicht noch mehr engagierte Leute demonstriert haben. Vielleicht hätte man dann den Zusammenbruch der DDR noch verhindern können.

Bitte mehr rauchen!

Foto: Laura Ewert

Von Prinzessinnen und Superhelden…

Riley ist wütend. Aus Gründen.

Raubtierkurator

Man hat sich ja inzwischen daran gewöhnt, dass jeder Mensch, der berufs- oder hobbybedingt irgendeine Art von Auswahl trifft, durch ein nachgestelltes -kurator eine Wichtigwerdung ungeahnten Ausmaßes erfährt. Der Raubtierkurator (Offtopic: Ein Zebra ist ein Raubtier???) ist dabei zweifelsfrei der Ferrari unter den Kuratoren und der Nachgestellterkuratorhype kommt vermutlich erst zu einem Ende, wenn die Aspikkuratorin “darf’s auch ein bißchen mehr sein?” fragt und der Fondsmanager plötzlich Aktienkurator aufs Visitenbapperl drucken lässt.

Aktuelle HATE