Heute Abend, also am 23. November 2011, startet im Berliner Haus der Kulturen der Welt der Kongress Tracing Mobility mit einer Ausstellung, einem Symposium und einer offenen Gestaltungsplattform.
Die Nottinghamer Agentur Trampoline ist mit dieser Veranstaltung bereits durch mehrere Städte gezogen, in Berlin endet die Reihe am Sonntag.
Tracing Mobility untersucht, wie elektronische Netzwerke und mobile Medien unsere Wahrnehmung von Zeit und Raum, von Entfernung und Nähe nachhaltig verändern: Read the rest of this entry »
Lieber Mitarbeiter/innen aus der Doro24 und Hegelplatz 1
aus den Reihen des Bildungsstreikes ist durchgesickert, dass wahrscheinlich die Doro24 besetzt werden soll. Bitte alle Mitarbeiter/innen informieren. Ich bitte den Hausmeister und Herrn Zaborowski für den Verschluß des Hauses zu sorgen und nur noch kontrolliert Personen ein- und auszulassen. Das Café soll nur noch den Eingang straßenseitig nutzbar machen. Ich bitte die Mitarbeiter des Hauses Ihre Flurtüren zu sichern, damit soll verhindert werden, dass sich überall Menschenmassen durch das Haus wälzen können.
Im Oktober erschien das Ja, Panik-Kochbuch und der erste Band ihrer Schriften (mit Manifesten, Kolumnen, Tourtagebüchern und anderen Texten der Gruppe).
Aus diesem Grund haben Stefan Gilles und Thomas Götz von Aust die Diskurs-Indie-Helden heute in ihren Dicht und Dichter-Lesesalon in der Wilden Renate in Berlin eingeladen.
Los gehts um 20h und es wird gemunkelt, man werde dort nicht nur mit Wasser und wenn doch, dieses mindestens im Wasserkocher kochen.
Marco Fuchs und die Freunde vom Munitionen-Blog brauchen eure Hilfe:
“Liebe Freunde, vorliegender Fall: Wir müssen Schadensersatz zahlen für ein Foto, das seit 2009 auf unserer Seite stand und für das wir nicht die Rechte besaßen. Es handelte sich um ein bereits umgestaltetes Bild, das wir zu einem Artikel zu dummdeutschen Idiotenlyrics von Samy Deluxe gestellt haben. Ein Fehler, leider. Der Fotograf (der 150 Meter entfernt wohnt) hat sich mit seinen berechtigten Interessen leider nicht direkt an uns gewandt, sondern direkt seinen Anwalt beauftragt. Ende/Lied: 387,50 Euro Schadensersatz und 507,50 Euro Anwaltskosten sind zu bezahlen. Insgesamt 895 Euro. Dass wir in den vier Jahren des Blogbestehens (bei 1500 Artikeln) keinen Cent damit verdient und keine kommerziellen Interessen haben, spielt leider keine Rolle. Unsere Bitte an alle, die Munitionen gerne lesen, es gut finden, dass es die Seite gibt oder einfach nur aus niederen Instinkten Abmahnanwälte hassen, bitten wir um einen finanziellen Beitrag (jeder Euro hilft), um den Einschlag nicht allzu groß für uns werden zu lassen. Wer einen Beitrag leisten möchte, schickt bitte eine PN, ich gebe dann die Kontodaten weiter. Euch vielen Dank! Marco.”
Vielleicht könntet ihr, liebe HATE.-Gemeinde, ein paar Kröten spenden?
Seit dem 14. Juli wird in Israel protestiert. Zeltstädte wurden über ganz Tel Aviv verteilt errichtet, die größte befindet sich auf dem Rothschild Boulevard. Nach wochenlangen Protesten und der bisher zahlenmäßig stärksten Demonstration am vergangenen Wochenende, sind sie ganz aktuell, gerade im Augenblick, von polizeilicher Räumung bedroht.
In den nächsten Tagen und Wochen lassen wir an dieser Stelle Freunde, Bekannte und Kollegen, die vor Ort sind, zu Wort kommen. Sie sollen selbst berichten wie sie “J14″ erleben und warum sie dafür (oder vielleicht sogar dagegen), was ihre Ängste, Hoffnungen und Überlegungen sind.
Den Auftakt übernimmt Yuval Ben-Ami. Er arbeitet als Journalist, Blogger und Poet in Tel Aviv. Seine ambivalenten, klugen Einschätzungen zu israelischer Politik und Gesellschaft kann man auf seinem Blog “Everywhere” lesen:
Von Yuval Ben-Ami, aus Tel Aviv:
“In Sicily, they have a word for government corruption. That word is: “mafia”. Political crime over there isn’t necessarily distinguished from organized crime, not even in the public psyche. In Israeli society this distinction still exists, but less so. At the marches of this summer’s “tent protests”, a chant could be heard again and again emanating from the crowd: “Hon, shilton – olam takhton” – “Capital and government make criminal underworld”. Read the rest of this entry »
Wer sich diesem Trend entgegenstemmt, stößt eher auf Unverständnis als Solidarisierung. Man solle sich nicht so verbiestert haben, das sei doch alles nicht böse gemeint, lautet die Standardargumentation. Dass auch eine als explizit „korrekt“ bekannte Band wie Frittenbude vor dieser Entwicklung nicht gefeit ist, konnte sie im letzten Jahr selbst feststellen, als es ausgerechnet beim Polit-Hit „Raven gegen Deutschland“ – ein Mädchen aus dem Publikum sollte auf der Bühne mitsingen – zu „Ausziehen! Ausziehen!“-Sprechchören kam. Als sich die Band „diese sexistische Scheiße“ verbitten wollte, flog einiges auf die Bühne, das Konzert wurde abgebrochen. Der öffentliche Beifall für diese Konsequenz fiel ebenso spärlich aus wie für die Absage beim Chiemsee-Festival.”
Ab Samstag, den 13. August ( bis zum 19. August) können die Berliner sich im topguten Neuköllner Heimathafen ein paar Tage lang von teilweise sehr guten Autoren vorlesen lassen.
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